Home Home Impressum Impressum Kontakt Kontakt
Förderverein Regenbogenland e.V.
Pressebericht 2008
Sanfter Start im „Kuschelnest“

Sanfter Start im „Kuschelnest“Tauperlitz – So sachte wie die Mitarbeiter der Kinderkrippe „Kuschelnest“ in Tauperlitz die Kleinen in einen neuen Alltag begleiten, so sachte gehen sie es mit der gesamten Einrichtung an. Zunächst spielten, hüpften und malten im September erst fünf Kinder im „Kuschelnest“, erst im Verlauf der nächsten Wochen und Monate kamen die anderen sieben Spielkameraden dazu, um so die Eingewöhnungsphase allen zu erleichtern. Jetzt ist die Krippe der evangelischen Kirchengemeinde voll belegt, am Sonntag wird sie eingeweiht. Feste Tagesstruktur „Wir wollen die Kinder nicht überfordern“, sagt Kindergartenleiterin Sabine Schwaniger. Ihr sowie Inge Kalamaras und Marina Geyer, den beiden Mitarbeiterinnen der Krippe, ist klar, dass Krippenkinder im Alter von wenigen Monaten bis zu drei Jahren mitunter schwieriger von den Eltern tagsüber loszueisen sind als die älteren Mädchen und Jungen. Daher sieht das Konzept vor, dass in den ersten Tagen Mutter oder Vater mit dem Kind stundenweise die Krippe besuchen. Dann wird der Knirps in den nächsten Tagen für einige Minuten, später Stunden alleine in der Krippe spielen. Klappt das ohne größere Probleme, wird das Kind in den Alltag der Einrichtung voll integriert. „Wir wollen die Kinder aber auch nicht unterfordern“, sagt Schwaniger. Eine Krippe sei schließlich keine Bewahranstalt, in der Kinder ein bisschen spielen und gewickelt werden. Wichtig sei es, die Kinder an eine feste Tagesstruktur zu gewöhnen, sagt Kalamaras. Ans Alter angepasst können die Kleinen malen, spielen, basteln, singen, draußen Roller fahren und herumtoben. Das sei keineswegs ein beliebiges Freizeitprogramm. Beim Singen und Spielen in der Gruppe geht es beispielsweise auch um die sich entwickelnden Sprachfertigkeiten der Kinder oder um deren Selbstständigkeit. „Und Roller fahren ist toll für das Gleichgewicht“, ergänzt Schwaniger. Anderseits legt man im „Kuschelnest“ Wert darauf, dass die Krippe Krippe bleibt und sich kein verfrühter Verschulungstrend durch die Hintertür einschleicht. „In erster Linie geht es um die Grundbedürfnisse der Kinder“, sagt die Einrichtungsleiterin. Die Bedürfnisse der Eltern sind ebenso anders wie vielschichtig. „Es ist nicht so, dass es sich ausschließlich um Eltern handelt, die beide berufstätig sind“, sagt Kalamaras. Das werde sich aber nach Schwanigers Meinung bald ändern. Bedingt durch das nur einjährige Elterngeld werden voraussichtlich mehr Mütter früher in den Beruf zurückkehren, als das noch vor Jahren der Fall war. „Wir haben jetzt schon eine Warteliste und Anfragen bis nach Zedtwitz“, sagt sie. Weit gespanntes Modell Dass Krippen seitens der Politik seit einiger Zeit gefordert und teils gefördert werden, komme den Einrichtungen entgegen. Nicht nur, dass ein weit gespanntes Modell mit Krippe, Kindergarten und eventuell angeschlossener Schulkindbetreuung, wie in Tauperlitz, pädagogisch Sinn hat – es federt auch den Einfluss der demographischen Entwicklung auf die Einrichtungen ab. In Deutschland gibt es immer weniger Kinder, der Bedarf an Kindergartenplätzen sinkt entsprechend. Schon jetzt mussten, auch in der Region, nicht wenige Gruppen geschlossen werden, auch die Zeiten für Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen wurden so härter. Schwaniger ist daher übers „Kuschelnest“ froh: „Bei uns sieht es noch einigermaßen gut aus, wir haben auch für den Kindergarten eine Warteliste. Mittelfristig ist die Krippe so gesehen bestens für uns.“ hawe Anschauen Am Tag der offiziellen Einweihung des Kuschelnestes am kommenden Sonntag bietet die Einrichtung auch einen Tag der offenen Tür, bei dem alle Mitarbeiter die Krippe vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Dieser beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst. Um11 Uhr weiht Dekan Günter Saalfrank die Krippe ein. Der Tag endet mit einem bunten Abschluss gegen 15 Uhr. Motorik, Sprache schulen und einfach auch mal Faxen machen: Kinderpflegerin Inge Kalamaras mit zwei Krippenkinder im Tauperlitzer „Kuschelnest“
erschienen in Frankenpost

Kunterbunter Sonntag im „Regenbogenland“

Kunterbunter Sonntag im „Regenbogenland“Große und kleine Leute sind am vergangenen Sonntag in die Erlöserkirche in Tauperlitz geströmt, um beim Familiengottesdienst des evangelischen Kindergartens „Regenbogenland“ dabei zu sein. Die Kinder zeigten mit Liedern und einer gespielten Regenbogengeschichte, wie wichtig alle Farben im Leben der Menschen sind. Nach dem farbenprächtigen Gottesdienst waren die Besucher eingeladen, den Tag der offenen Tür Zeit mit Spiel, Spaß und Häppchen zu verbringen. Dekan Günter Saalfrank überreichte anlässlich der offiziellen Einweihung und Segnung der Kinderkrippe „Kuschelnest“ eine große Jesuskerze als Geschenk, die immer dann angezündet werden darf, wenn eine biblische Geschichte erzählt wird. Die Krippenkinder trauten sich, trotz der vielen großen Zuschauer, ihren Regenbogentanz zu zeigen. Bis zum Nachmittag wurden von den Kindern alle Angebote genutzt, während sich Eltern, Bekannte und interessierte Gäste über die konzeptionelle Arbeit im Regenbogenland informieren konnten.
erschienen in Frankenpost

Kinder erleben Musik mit ihren Eltern

Kinder erleben Musik mit ihren ElternZu einer besonderen Eltern-Kind-Veranstaltung mit dem Thema „Kinder brauchen Musik“ haben sich kürzlich viele große und kleine Leute im Kindergarten Regenbogenland Tauperlitz versammelt. Lis Wilzek, Sozialpädagogin und Musikdozentin an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Hof, und zwei ihrer Studentinnen gestalteten den außergewöhnlichen „Elternabend“. Nicht nur, dass Musik eine wichtige Rolle in der Erlebniswelt eines Kindes spielt, sie leistet auch einen wichtigen Beitrag zur sozialen, sprachlichen und körperlichen Entwicklung der Kinder, schreibt der Kindergarten. Alle Teilnehmer erfuhren bei praktischen Übungen, dass Musik weit über das Singen hinausreicht. Kinder müssten nicht musikalisiert werden, sie handelten von Geburt an musikalisch. Diese These bewahrheitete sich bereits zu Beginn es Abends, als alle gemeinsam ein afrikanisches Begrüßungslied sangen. Während die Kindern anschließend spielerisch Freude am Musizieren, Singen und Tanzen erleben durften, sammelten Mütter und Väter nach einer theoretischen Einführung praktische Tipps zur Umsetzung musikalischer Förderung ihrer Kinder. Am Ende der Veranstaltung präsentierten beide Generationen die Musikstücke und Tänze.
erschienen in Frankenpost

Miteinander kann’s gelingen

Miteinander kann’s gelingenAusgerüstet mit Motorsäge, Gartenschere und Schubkarren sind fleißige Mitarbeiter und Eltern dem heftig wuchernden „Grünzeug“ im Kindergarten „Regenbogenland“ in Tauperlitz zu Leibe gerückt. Dafür war die Einrichtung vor allem den Vätern und Müttern sehr dankbar, die meist selbst genug im eignen Garten zu tun gehabt hätten. Zusammen etwas schaffen, das gelte für die pädagogische Arbeit am Kind genauso wie für außergewöhnliche Einsätze im Garten oder bei Festen, schreibt der Kindergarten. Für die Gartenarbeiter gab es als Belohnung natürlich eine leckere Brotzeit.
erschienen in Frankenpost

Mitmach-Konzert mit Uwe Lal

Mitmach-Konzert mit Uwe LalEndlich, endlich ist es nun so weit, es kommt die schöne Weihnachtszeit....“ – mit diesem Lied begrüßte der Kinderliedermacher Uwe Lal (rechts) die Besucher des Advents-Mitmach-Konzerts in der Erlöserkirche in Tauperlitz. Der Förderverein des Kindergartens Regenbogenland Tauperlitz hatte dazu eingeladen. Hinter den Türen des Adventskalenders verbarg sich manches Lied und manche Überraschung, mit denen Uwe Lal Kinder und Erwachsene aufs Weihnachtsfest einstimmte, Lieder auch zum Spielen und Mitmachen. Zwischendurch erzählte „Holzwurm Wurbel“ die Weihnachtsgeschichte aus seiner Sicht. Immer wieder gab es etwas zu sehen, zu staunen oder mitzumachen.
erschienen in Frankenpost

Abschied vom Schrubbertanz

Einen würdigen Abschied mit viel Liebe zum Detail haben die Kinder und Mitarbeiterinnen des Kindergartens "Regenbogenland" in Tauperlitz ihrer langjährigen Reinigungskraft Ingrid Gnida verschafft.
23 Jahre lang sorgte sie für Hygiene und Sauberkeit im Kindergarten und in den Gemeinderäumen. Sie fühlte sich als "Putzfee" gut aufgehoben in ihrer "Kindergartenfamilie" und kümmerte sich oftmals mehr, als man erwarten durfte, teilte der Kindergarten mit. Aus diesem Grund bemühten sich alle sehr um ein entsprechendes Abschiedsfest.

Die Kleinsten aus der Kinderkrippe zeigten einen Tüchertanz, die Kindergartenkinder trugen Lieder und gute Wünsche vor und auch eine Putzwedel- und Bürstenmassage durfte Ingrid Gnida bei leiser Musik richtig genießen. Die Mitarbeiterinnen des Kindergartens tragten zur Beigeisterung aller mit einem Schruppertanz auf.


erschienen in Frankenpost